"Cochemer Stückelchen"
Was den Kölnern ihre „Kölsche Krätzcher“, das sind den Cochemern ihre „Cochemer Stückelchen“: kleine lustige Geschichten, die an Schildbürgerstreiche erinnern und mit denen man die Obrigkeit oder sich selbst „auf die Schippe“ nahm. Zwar wurde der Ort erstmals bereits 866 erwähnt, doch könnte man angesichts der „Stückelchen“ fast geneigt sein, die Herkunft des Ortsnamens auch der – allerdings sich erst später entwickelnden – jiddischen Sprache zuzuschreiben. Denn im Jiddischen bedeutet „cochem“ übersetzt so viel wie „gewitzt“. Unter dem Schutz der Herren von Beilstein war 1309 im nahe gelegenen gleichnamigen Ort, einem der schönsten an der Mosel, eine jüdische Gemeinde gegründet worden, sodass das Jiddische sicherlich seinen Einfluss auf die Region gehabt hat. Es gibt eine Vielzahl dieser althergebrachten, amüsanten „Stückelchen“, von denen im Folgenden eine Auswahl zu lesen ist.
| Cochem - Touristisch
Der schöne Moselort Cochem wird schon seit dem 19. Jahrhundert gern von Touristen besucht. Und schon damals wunderte es manchen Besucher, dass es hier im Moseltal so viele Wein- und Bierschänken wie in weitaus größeren Städten gab. Die idyllische mittelalterliche Altstadt ist daher voll von urigen Gaststätten, romantischen Weinstuben und Hotels. Doch ebenso gut kann man hier durch die engen Gassen bummeln und zur blumengeschmückten Promenade oder dem Yachthafen spazieren. Ein Besuch der Burg Cochem, des ehemailigen Kapuzinerklosters, das heute als Wein- Kultur- Erlebnis- Zentrum dient, oder eine Führung durch die historische Senfmühle lohnen sich in jedem Fall. Außerhalb der mittelalterlichen Stadtbefestigung mit den zahlreichen Türmen erstrecken sich viele Wanderwege über die Weinberghöhen. Eine Sesselbahn führt zu einem Aussichtspunkt, von dem man schnell zum Wild- und Freizeitpark Klotten gelangt. |