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Die Düsseldorfer Radschläger haben eine lange Tradition. „Eene Penning“, bettelten die Jungen früher, und für ein bisschen Geld schlugen die Knirpse dann schwungvolle Räder. Auch Artisten und Gaukler belustigten das Volk in den Gassen der Stadt mit dieser Kunst. Der Sage nach soll dem Kurfürsten Jan Wellem an seiner Kutsche einmal ein Rad gebrochen sein, woraufhin ein Knabe hilfreich herbeigesprungen sei, seine Hand in die Radnabe gesteckt habe und so gezwungenermaßen Radschlagen musste. Im 19. Jh. war diese Unterhaltung eine gute Einnahmequelle für die arme Bevölkerung, vor allem dank der reichen Händler und Reisenden, die in die Messestadt kamen und denen diese Kunst als lokalpatriotische Symbolhandlung verkauft wurde. Im Radschlägerlied von 1925 heißt es: „Radschläger werden wir genannt; im ganzen Land bekannt; wir sind ´ne Spezialität, die ihre Kunst versteht.“ Heute erinnern der Radschlägerbrunnen auf dem Burgplatz und der alljährlich stattfindende Radschlägerwettbewerb auf der Königsallee an das „Betteln mit Schwung“.
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Rheinische Sagen & Geschichten
Das Begleitbuch zum "Rheinischen Sagenweg" mit den bekanntesten und schönsten Sagen und Geschichten von Rhein, Mosel, Lahn und Nahe. Ergänzt durch touristische Informationen. 416 Seiten, 48 farbige Illustrationen von der Kölner Künstlerin Gerda Laufenberg, über 300 farbige Bilder
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