Die Heinzelmännchen zu Köln
Die bekannteste Kölner Sage wurde 1836 von August Kopisch in eine wunderschöne dichterische Fassung gebracht und seitdem immer wieder neu erzählt:
Einst halfen die Heinzelmännchen den Kölnern bei der Arbeit. Allerdings taten sie das heimlich des Nachts, denn sie ließen sich nicht gerne sehen.
Doch des Schneiders Weib war neugierig und streute Erbsen auf die Treppe.
Die Heinzelmännchen kamen, nichts Böses ahnend, und stürzten und fielen und fluchten ... und verließen die undankbare Stadt noch in der selben Nacht.
Und alle Kölner sind sich einig: "Ach, dass es noch wie damals wäre!".
Der Heinzelmännchen-Brunnen, der von dieser Sage erzählt, wurde 1899 aus Anlass des hundertsten Geburtstag von August Kopisch gestiftet und erstrahlt seit kurzem wieder in altem Glanz.
| Köln, auch als "Rom des Nordens" bezeichnet, verfügt über eine 2000-jähriger Geschichte. Herausragend im wahrsten Sinne des Wortes ist der Kölner Dom, die meistbesuchte touristische Attraktion in Deutschland und Weltkulturerbe.
Köln zeichnet sich durch sein reichhaltiges kulturelles Angebot und seine lebenslustigen Menschen und feucht-fröhlichen Festen wie z.B. dem Kölner Karneval aus. Und in der malerischen Kölner Altstadt stößt der Besucher auf die Zeugnisse Kölner Geschichte, von der Gründerzeit zur Zeit der Römer bis hin zu bekannten Kölner Persönlichkeiten wie z. B. Willy Millowitsch.
Bei Ihrer Reise entlang des "Rheinischen Sagenweg" führt Sie der "Kölner Sagenweg" u. a. auf den Spuren von 40 Kölner Sagen, Legenden und Geschichten zu den damit verbundenen geschichts- trächtigen Orten und zahlreichen Kirchen, die herausragende Zeugnisse romanischer Baukunst darstellen.
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