Das Wappen von Mainz
Das Stadtbild von Mainz wird geprägt durch den St. Martin-Dom, das herausragende Wahrzeichen der Stadt. Der legendäre Erzbischof Willigis ließ die Basilika 975 erbauen. Die ist zwar am Tage ihrer Einweihung abgebrannt, wurde jedoch bald wieder aufgebaut.
In vielen Orten der Stadt, so auch an den Glasfenstern des Doms, finden sich zwei silberne Räder mit einem Kreuz verbunden auf rotem Grund.
Auch dieses Symbol hat Mainz dem Wagnersohne Willigis zu verdanken. Denn als Willigis, der aus einfachen Verhältnissen stammte, zum Erzbischof von Mainz ernannt wurde, fand dies kein Gefallen bei den Mainzer Patriziern. Um ihn zu demütigen, ließen sie eines Nachts Wagenräder an alle Türen und Wände des bischöflichen Sitzes malen und mit dem Spruch versehen: "Willigis, Willigis, denk woher Du gekommen bist!"
Dieser schämte sich jedoch nicht, und ließ stattdessen die Räder in Stein meißeln und in jeden Raum seiner Gemächer das Zeichen des Rades malen, auf das er nie vergesse, woher er gekommen sei.
Und so prägt dieses Symbol nicht nur das Stadtwappen von Mainz, selbst im Wappen des Landes Rheinland-Pfalz findet sich das Wagenrad wieder. | | "Eindrucksvolle Zeugnisse der Geschichte neben modernem Stadtleben - das ist unser Mainz."So steht es auf der Internetseite der Touristik Centrale Mainz und beschreibt kurz und knapp das, was Mainz so reizvoll macht. Dabei wird die Verbindung von Tradition und Moderne in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz überall sichtbar. Und die charmante Mainzer Lebensart lässt die Kultur- und Medienstadt für jeden Besucher zu einem Erlebnis werden.
Mainz, die Stadt Gutenbergs, bietet neben dem Gutenbergmuseum eine Reihe interessanter Museen: vom Landesmuseum über das Römisch-Germanische Zentralmuseum bis hin zum Kupferberg-Museum. Zudem gibt es neben dem gewaltigen Dom zahlreiche alte und schöne Kirchen sowie barocke Prachtbauten, die darauf warten, von den Besuchern von Mainz entdeckt zu werden.
So ist z. B. St. Stephan die einzige deutsche Kirche, für die der jüdische Künstler Marc Chagall Fenster schuf. Durch die Buntverglasung fällt blaues Licht in den Kirchenraum und in diesem Licht bewegen sich schwerelos nicht nur die Engel, sondern auch die anderen biblischen Gestalten "ein traumhaft schöner Anblick."
Und in der romantischen Altstadt, lässt es sich bei einem Glas Wein aus den nahe gelegenen Anbaugebieten Rheinhessen oder Rheingau, die zu Ausflügen einladen, bestens entspannen. | |