Der Rolandsbogen und die Sage vom Ritter Roland
Hoch über dem Rheintal und der Insel Nonnenwerth mit ihrer von schönen Gärten umgebenen Klosteranlage, trohnt noch heute, dort wo einst die Rolandsburg stand, der Efeu-bewachsene Rolandsbogen. Dieses einzige Überbleibsel der Burg stürzte in der Silvesternacht 1839/40 ein und wurde von dem Dichter Ferdinand Freiligrath wieder aufgebaut, ein frühes Bespiel des Denkmalschutzes und ein Symbol der Rheinromantik.
Dieser wunderschöne und romantische Ort, erzählt die Sage von Ritter Roland, einem Neffen Karls des Großen, und seiner Geliebten Hildegund – eine der schönsten aber auch tragischsten Rheinsagen.
Hier haben sich Lyriker, Künstler, Studenten und Müßiggänger getroffen und von seiner Athmosphäre inspirieren lassen. Humbold zählte den Ausblick zu einem der schönsten der Welt und den genossen neben Konrad Adenauer, Willi Brand und Helmut Kohl auch der amerikanische Präsident Bill Clinton gemeinsam mit Gerhard Schröder. | Herrliche Sommertage und unbeschwerte Lebensfreunde erlebt der Besucher dieser Stadt, in der die über 2000 jährige Geschichte genauso den Charakter der Stadt beeinflusst hat, wie moderne Kunst und rheinische Fröhlichkeit.
Die Stadt beeindruckt ihre Besucher mit der herrlichen Uferpromenade, wunderschönen Fachwerkhäusern im historischen Stadtkern sowie dem Skulpturenufer und dem Arp-Museum im Künstlerbahnhof Rolandseck.
So ist es kein Wunder, dass vor dieser Kulisse jedes Jahr zahlreiche fröhliche Feste gefeiert werden.
Internatiale Bekanntheit und Weltrum erlangte Remagen auch durch die Hollywood-Verfilmung „Die Brücke von Remagen“. Sie war Ende des 2. Weltkrieges die letzte intakte Rheinbrücke und daher von großer strategischer Bedeutung. Einer der noch intakten Brückentürme wird heute als museale Gedenkstätte genutzt. |