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So wie der heilige Lubentius wurde auch der heilige Kastor zur Bekehrung der Heiden an die Untermosel geschickt. Neben der Stiftskirche, in der eine Reliquie von ihm bewahrt wird, ehrt man ihn auch im Stiftsmuseum, wo ein Bild von folgender Legende erzählt: Einmal soll Kastor Moselschiffer um Salz gebeten haben. Doch diese verspotteten ihn nur und wollten weiterfahren. Da erhob sich plötzlich ein Sturm und peitschte die Wellen so hoch, dass der Kahn zu kentern drohte. In ihrer Not flehten die Schiffer den Gottesmann um Hilfe an. Kastor kniete nieder, betete und so plötzlich wie er gekommen war, legte sich der Sturm wieder. Die heidnischen Schiffer sollen durch dieses Wunder bekehrt worden sein und Kastor reichlich mit Salz gedankt haben.
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Als Teil des Stiftsbezirkes wurde das derzeitige Museumsgebäude des Stiftsmuseums, 1238 erbaut, ursprünglich vor allem als Zehnthaus genutzt. Hier lagerten die Waren, die das Stift von seinen Pfarreien als Abgaben erhielt. Heute präsentiert man hier Dokumente und Ausstellungsstücke, die die Bedeutung Kardens als religiöses Zentrum sowohl in keltisch-römischer als auch in christlicher Zeit illustrieren. Daneben bietet der Sakralraum mit seiner feierlichen Atmosphäre einen passenden Rahmen für die Präsentation sakraler Kunst und wertvoller mittelalterlicher Handschriften aus dem Umfeld des Stifts.
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Rheinische Sagen & Geschichten
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