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Das Begleitbuch zum Rheinischen Sagenweg
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Übersichtskarte und Routenbeschreibung

Geschichte von Unkel (Chronik)

Um 600

In Unkel besteht eine fränkische Siedlung

 

886

Unkel wird zum ersten Mal urkundlich erwähnt

 

893

Unkel wird als Besitz Prüms im Prümer Urbar genannt

 

1057

Erzbischof Anno von Köln übergibt Richeza aus dem Pfalzgrafengeschlecht die „villa Unkel“

 

1075

Nach Richezas Tod erhält das Kölner Stift S. Maria ad Gradus die Besitzungen in Unkel

 

1202

Erste Erwähnung eines Geistlichen in Unkel

 

1246

Die Pfarrei Unkel wird eingerichtet

 

1265

Der Erzbischof von Köln erwirbt die Lehen der Grafen von Sayn- Sponheim in Unkel zurück und bleibt von da an Vogt und Landesherr

 

1379

Unkel anerkennt das Stift S. Maria ad Gradus als Grundherr der Unkeler Mark

 

Um 1450

Unkel wird an den Grafen von Nassau verpfändet

 

Um 1480

Unkel wird Mitglied im Schutzbündnis der „Linzer Eintracht“

 

Um 1550

Unkel wird mit einer Mauer befestigt

 

1578

Unkel wird erstmalig als Stadt erwähnt

 

1583

Unkel wird vergeblich von den Truppen des abtrünnigen Erzbischofs bestürmt

 

1597

Das Schutzbündnis der „Linzer Eintracht“ wird erneuert

 

1633

Schwedische Truppen überfallen und plündern Unkel

 

1666

Die Pest wütet in Unkel

 

1792

Ein österreichisches Lazarett wird in Unkel eingerichtet. Die Verstorbenen werden im ehemaligen Stadtgraben (beim heutigen Rathaus) begraben

 

1803

Das geistliche Kurfürstentum Köln wird aufgelöst. Unkel fällt an Nassau-Usingen

 

1815

Unkel wird preußisch und verliert seine Stadtrechte

 

1839/40

Der Dichter Freiligrath wohnt in Unkel

 

1882

Der Kur- und Verkehrsverein wird gegründet

 

1910

Unkel erhält eine Landungsbrücke

 

1923

Separatisten besetzten Unkel, werden aber in der „Schlacht am Siebengebirge“ vertrieben

 

1926

Unkel wird vom Hochwasser eingeschlossen; ebenso: 1947, 1956, 1970, 1983

 

1929

Der Rhein bei Unkel ist zugefroren

 

1938

Die Unkeler Synagoge wird niedergebrannt

 

1939-1945

Im 2. Weltkrieg wird Unkel kaum zerstört

 

1952

Unkel werden die Stadtrechte wieder verliehen

 

1993

Die Unkeler Altstadt gehört laut Haager Konvention zu den erhaltenswerten Kulturgütern, die im Kriegsfall nicht zerstört werden dürfen

 

1996-1998

Der gesamte Stadtkern wird saniert

 

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