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Als die Schweden während des Dreißigjährigen Krieges durch den Westerwald zogen und dabei die Burgen plünderten und in Brand schossen, führten ihre Eroberungszüge sie auch ins heutige Kannenbäckerland. Eilig packte der Graf von Grenzau daher all seine Kostbarkeiten in eine eiserne Truhe und versenkte sie in ein tiefes, mit Regenwasser angefülltes Loch. Die schwere Kiste muss dabei wohl in dem weichen Grund vollständig versunken sein, denn so tief man auch später nach ihr grub, sie wurde nicht gefunden. Ein Töpfer aus Höhr-Grenzhausen, der von dieser Geschichte wusste, sah viele Jahre später eines Nachts an dieser Stelle einen schwarzen Hund mit glühenden Augen sitzen. Da er glaubte, darin ein höheres Zeichen zu sehen, war er überzeugt davon, die Kiste doch noch zu finden. Heimlich schöpfte er das Wasser aus dem Loch und fing an zu graben. Zwar konnte auch der Töpfer die Truhe nicht aufspüren, beim Graben förderte er jedoch eine große Menge Ton ans Tageslicht. Als Töpfer war ihm dies natürlich ein willkommenes Geschenk, sodass er den Ton knetete und ihn auf der Drehscheibe zu schönen Töpfen, Schüsseln, Krügen und Kannen formte, die er für gutes Geld verkaufte. So hatte er zwar nicht den erhofften, letztendlich aber doch einen Schatz gefunden.
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Rheinische Sagen & Geschichten
Das Begleitbuch zum "Rheinischen Sagenweg" mit den bekanntesten und schönsten Sagen und Geschichten von Rhein, Mosel, Lahn und Nahe. Ergänzt durch touristische Informationen. 416 Seiten, 48 farbige Illustrationen von der Kölner Künstlerin Gerda Laufenberg, über 300 farbige Bilder
Taschenbuchausgabe: 14,95 Euro, ISBN 3-7616-1869-7
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Gebundene Ausgabe: 19,95 Euro, ISBN 3-7616-1986-3
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In jeder Buchhandlung erhältlich.
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