Die Gründung der Abtei Marienstatt
Ganz besonders an den Tagen, an denen Nebelschwaden über den reizvollen Landschaften liegen, hat der Westerwald etwas mystisches und geheimnisvolles.
So ist es nicht verwunderlich, wenn die Sage von der Entstehung des Klosters Marienstatt davon berichtet, dass dem Abt der Zisterzienser- Mönche in Kirburg zur Winterzeit die heilige Jungfrau mit einem Weißdornzweig in der Hand erschien. Sie forderte die Mönche auf, dort ein Kloster zu bauen, wo sie den blühenden Weißdorn- strauch finden, von dem sie diesen Zweig hatte. Und weil Maria die Stätte gezeigt hat, nannte man das Kloster Marienstatt. Der Weißdornstrauch aber blüht heute noch und wird als über 700jähriger Strauch sorgsam gepflegt.
Auch um das Kannenbäckerland, benannt nach den Haupt- erzeugnissen dieser Gegend, nämlich Kannen und Krüge, erzählt so manche Sage und Geschichte von dem „Weißen Gold des Westerwaldes" -hochwertiger weißer Ton, der zu weißem, grau-blauem oder braunem salzglasierten Steinzeug und Keramik verarbeitet wird. | | Intakte Natur, malerische Seen, romantische Flusstäler, kühle Wälder und kleine freundliche Orte, das ist der Westerwald- „Frisch wie der Wind!“
Das Reizvolle am Westerwald ist die Vielseitigkeit seiner Regionen und Landschaften. Die Berge des Rothaargebirges, die Bergwerks- landschaft des Erzbergerlandes oder die Wintersportanlagen im östlichen Westerwald sind nur einige Bespiele für die lebendige Vielfalt des Westerwaldes.
Die Natur zeigt sich hier in all ihren Facetten, was der Besucher auf den kilometerlangen Wegenetzen, Wanderwegen und Aussichtspunkten hautnah erleben kann.
Hier kann sich der Besucher "frischen Wind" um die Nase und Ohren pusten lassen, Kraft tanken und die Sorgen des Alltags hinter sich lassen.
Und in den zahlreichen kleinen Städtchen mit ihren komfortablen Hotels und rustikalen Gaststätten findet er trotz gemütlicher Geselligkeit Ruhe und Erholung abseits der großen Ballungszentren. | |